| Geschichtliches |
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"Gangelt ist auf einem hangenden berg gelegen, wird von Aachen und Maastricht her weit gesehen, alda es auch gen Mittag ad meridiem grenzt an die Grafschaft Valkenburg und nechstem dorf Schinvelt, von Sonnenaufgang grenz es am ampt Geilenkirchen, vom Nidergang hat es die Statt Sittard mit dem ampt Born, von Mitternacht hats das Stättlein Waldtfucht und dahin auß zur rechten seiten die Statt und ampt Heinsberg. Von den dreyen letzten seiten hats schöne weite felder und gleichfalls in einem halben Circkel umgelegene 16 dorffer." Aus: Annales Gangeltenses, Maastricht / Heinsberg 2005, ISBN(NL) 90-71581-12-8 ISBN(DE) 3-925620-222
Schon zur Steinzeit haben sich Menschen im Raum Gangelt aufgehalten. Später hielten Kelten Einzug. Für die Römer lag Gangelt an einer wichtigen Verkehrsachse, der heutigen B56. Eine Ausstellung im Rathaus zeigt archäologische Funde, die man an den frühen Siedlungsplätzen im Rodebachtal gefunden hat. Die älteste bekannte Urkunde, in der Gangelt mit dem Datum 828 erwähnt wird, stammt von Einhard, dem Biographen Kaiser Karls des Großen. Nicht nur diese Urkunde erzählt davon, dass Gangelt ein Etappenort mit Herberge und Wirtshäusern war, der auf Reisen zwischen den Kaiserpfalzen Nijmegen und Aachen angesteuert wurde.
Die Stadtgründung erfolgte um 1243. Die fast 800 Jahre alten Stadtmauern zeugen davon, dass Gangelt im Mittelalter ein bedeutender Ort für die Umgebung war, der durch eine Befestigung geschützt werden musste.
Seit 1273 ließen die Herren von Heinsberg in Gangelt Münzen prägen. Das Rückgrat der Wirtschaft bildete das Rodebachtal mit seinen Mühlen. Sie waren hauptsächlich als Öl- und Getreidemühlen im Einsatz. Im Bereich der Dahlmühle befand sich eine Gewerbesiedlung mit Lohegerbern und Schuhmachern. Basierend auf Flachs und Wolle, entwickelte sich die Textilindustrie mit Webereien und Schneiderei.
Gangelter Kinder In Gangelt beruft man sich besonders auf zwei Persönlichkeiten der Geschichte:
Zudem schaffte es noch ein anderes Lebewesen die Günste der Gangelter zu erlangen: Die Gangelter Gans "Muurepenn" ist aus dem Leben der Leute "innerhalb der Stadtmauern" nicht mehr weg zu denken.
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