Hilfseinsatz an der Ahr

Nachdem am Donnerstag eine erste Hilfslieferung aufgrund privater Kontakte an die Ahr erfolgte, sind am Wochenende 4 Mitarbeiter der Gemeinde mit 2 weiteren Gangelter Bürgern ehrenamtlich mit den schweren Geräten des Bauhofs an die Ahr gefahren und haben bei den Aufräumarbeiten in Ahrweiler und Altenahr geholfen. Die Gemeinde bedankt sich bei den örtlichen Unternehmen, die die für diesen Einsatz erforderlichen Tieflader angeboten und bereitgestellt bzw. die Anschlüsse an den Fahrzeugen umgebaut haben.

Wer gerne ein Schweinchen wirft und dann noch mit schweren Stahlkugeln versucht, möglichst nah beim Schweinchen zu landen oder es gar zu treffen, ist kein Tierquäler, sondern ein passionierter Boulespieler. Mittlerweile kennen viele bei uns den in Frankreich beliebten Volkssport. In unserem Nachbarland gibt es in jedem Ort eine Boulebahn, eine etwa 30 Quadratmeter ebene Fläche mit feinem Schotter oder Sand. Zudem ist fast jeder Franzose im Besitz eines Boulesets, das aus dem Schweinchen, einer kleinen Zielkugel aus Holz, und drei (oder hier in Deutschland mehr) Stahlkugeln und einer Schnur zum Abstandmessen besteht. Ganz gut ausgestattete Boulespieler verfügen sogar über einen kleinen Magneten an einer Schnur, um die Kugeln im Stehen wieder aufheben zu können.

Beobachtet man das Spiel, wird einem schnell klar, worum es geht: einerseits die eigene Kugel nahe des Schweinchens zu platzieren (legen) und andererseits die Position der gegnerischen Kugeln durch Wegschlagen (Schießen) zu verschlechtern. Das, was so einfach aussieht, ist gar nicht so leicht: Die schweren Kugeln, die Präzision des Wurfes, die Beschaffenheit des Platzes, die Anordnung der gegnerischen Kugeln, all das muss beim Wurf berücksichtigt werden. Anschließend wird dann der jeweilige Wurf ausgiebig diskutiert, vermessen und bewertet.

Seit 2019 gibt es auch in Gangelt zwei Boulebahnen, die zu diesem entspannten Freizeitsport für Jung und Alt einladen. Die Boulebahnen befinden sich neben dem Rathaus auf den Burgwiesen. Auch zwei Picknickbänke, eine Tischtennisplatte und ein großer Spielplatz laden ein, hier ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.

Im letzten Monat hat der Ortsvorsteher von Gangelt, Gerd Schütz, zusammen mit Bürgermeister Guido Willems an jeder Boulebahn eine Tafel mit den Spielregeln aufbauen lassen, damit auch Anfänger sich mit dem Spiel vertraut machen können. Diejenigen, die noch nicht im Besitz eines Boule-Sets sind, können sich während der Öffnungszeiten gerne ein Set beim Zentralen Dienst im Rathaus gegen eine Leihgebühr von 20 Euro ausleihen.

Packen Sie Ihren Picknick-Korb mit Baguette, Käse, Wein und kühlen Getränken, bringen Sie Ihre Boulekugeln mit und allez hopp – los gehts.

Bonne chance – viel Glück!

Boule

 

Zukunft Stadttraum

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, sowie das Ministerium für Verkehr waren auf der Suche nach innovativen Konzepten, die den öffentlichen Straßenraum als Bewegungsraum und den Entwicklungen hin zu einer natürlichen Stadt entsprechen.

Ziel des Wettbewerbes (Stufe I) war es, die besten Ideen zu fördern, die eine lebendige und natürliche Stadt versprechen. Ein besonderer Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die eingereichten Konzepte dazu beitragen, dass Bürger*innen sich begegnen können sowie von mehr Stadtnatur profitieren können.

Unsere Gemeinde hat sich mit dem Umgestaltungsplan für den mittelalterlichen Ortskern von Gangelt im Besonderen der Sittarder Straße beworben.

Die ehemalige Ortsdurchfahrt soll nach der Freigabe der Ortsumgehung gänzlich neu gestaltet werden.

Unsere Gemeinde setzt hierbei besonders auf den Bürgerdialog, unterstützt durch das Quartiersmanagment und den Fachbeirat der Westzipfelregion. Dies erlaubt innovative Denkansätze.

Geplant ist den Flächenanteil des Verkehrs zu reduzieren, hierfür Verweilmöglichkeiten, Querungsoptionen, Barrierefreiheit, Bepflanzungen und Möglichkeiten für die Außengastronomie zu generieren.

Jetzt freut sich die Gemeinde Gangelt, dass dieses tolle Projekt zum Landeswettbewerb „Zukunft Stadttraum“ von der Jury für die Stufe II ausgewählt wurde.

Deshalb wurde die Gemeinde Gangelt durch Frau Ministerin Ina Scharrenbach ausgezeichnet.

Neben einem Preisgeld von 10.000€ konnte Herr Bürgermeister Guido Willems auch die Zusicherung zur Teilnahme an der Stufe II des Wettbewerbes mit nach Gangelt nehmen.

Die in Stufe II prämierten Projekte gehen unmittelbar im Anschluss der Auszeichnung in die Umsetzung und erhalten dafür einen vor die Klammer gezogenen Förderzugang in den Programmen der Städtebauförderung. „Die Gemeinde Gangelt hat den ersten Schritt in diesem besonderen Wettbewerb gemeistert, jetzt wollen wir uns gerne mit unserer Maßnahme auch in Stufe II des Wettbewerbs durchsetzen.“, so Bürgermeister Willems.

Ministerin Ina Scharrenbach erklärt im Video im nachfolgenden Link, mit welchen Projekten sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalen nun auf in die Zukunft macht. VIDEO

In Absprache mit Herrn Bürgermeister Willems und den Organisatoren wird das geplante Ritterfest (10. – 12. September 2021)
aufgrund der weiterhin bestehenden Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Auflagen abgesagt.